Rückblick auf Termine und Themen in 2019


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Hier stellen wir die Veranstaltungen und Berichte aus dem Jahr 2019 vor.

Samstag, 29. Juni 2019, 13 Uhr

Ort: Kunstsammlung NRW, Düsseldorf

Ai Weiwei
Ausstellungsbesuch mit Führung im K21 (Ständehaus)

Momentan findet in Düsseldorf die wohl aus politischer Sicht interessanteste Ausstellung in Deutschland statt, die des aus China stammenden und in Berlin lebenden Künstlers und Dissidenten Ai Weiwei.
Die ausgestellten Objekte sind auf zwei Gebäude der Kunstsammlung NRW verteilt und zwar auf das K20 am Grabbeplatz am Rande der Altstadt und auf das K21, das Ständehaus.
Wir treffen uns ab 13 Uhr im K21 und werden ab 13:30 durch den umfangreicheren Teil im K21 geführt. Die Führung wird 90 Minuten dauern.
Anschließend wird empfohlen, den Ausstellungteil im K20 zu besuchen. Für den Weg dorthin sollten 20 bis 30 Minuten reichen. Nach dem Besuch dort (ca. 30 Minuten) wollen wir in einem Lokal bzw. Café in der Düsseldorfer Altstadt beisammen sein.
Eintritt für die Kombikarte 15 €, die Einzelkarte kosten 12 €. Die Kosten für die Führung (90 €) werden auf die Teilnehmer umgelegt.
Eine Verkehrsverbund-Fahrkarte ist NICHT in der Eintrittskarte enthalten.
Bitte bei der Anmeldung angeben, ob man
- auch den Teil im K20 besuchen möchte und
- anschließend noch in einem Café oder Wirtshaus dabei sein will.
Anfahrt
Zugverbindungen werden den angemeldeten Teilnehmern per Mail mitgeteilt.
Die 3sat-Sendung vom 8. Juni 2019 zur Ausstelluing wird besonders empfohlen.

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19 Uhr

Ort: Latio

Uganda
mit Dr. Robert Haas

Dr. Robert Haas war im März und April 2019 in Uganda im Rahmen eines Projekts zur Unterstützung einer Gemeinschaft ländlicher Frauen.
Diese waren zur Zeit des Bürgerkrieges geflohen oder wurden zwangsweise in Lager evakuiert. Heute, 20 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges, sind es arme, perspektivlose und von ihren Männern ausgebeutete Subsistenzbäuerinnen, die nicht mehr in Lagern leben, sondern in entlegenen Dörfern. Dies wird in dem Vortrag insbesondere thematisiert.
Eigene Bilder aus der Stadt Gulu und der dörflichen Umgebung, die nur mit Geländewagen erreichbar sind, werden gezeigt.
In Gesprächen mit Frauen aus diesen Ortschaften konnte sich Robert Haas ein Bild von den Sorgen und Nöten machen. Er berichtet über eine uns sehr fremde Gesellschaft in lebendigen Anekdoten, die das tatsächliche Leben besser verstehen lassen als manche mit Zahlen gespickte soziologische Studie.

Donnerstag, 23. Mai 2019, 19 Uhr

Ort: Latio

Offener Themenabend

Donnerstag, 4. April 2019, 19 Uhr

Ort: Latio

Offener Themenabend

Schwerpunkt: Europa

Donnerstag, 7. März 2019, 19 Uhr

Ort: Latio

Liberales Judentum

Die Aufklärung Ende 18., Anfang des 19. Jahrhunderts hat die Religionen herausgefordert. Der Lehre der Kirchen wurde durch ein zunehmend rationaleres, naturwissenschaftliches Weltbild verunsichert.
Für die jüdische Gemeinschaft dagegen verbanden sich damit vor allem Hoffnungen auf bürgerschaftliche Rechte und die Chance, ihren durch Fremdenrecht bestimmten Status hinter sich zu lassen. Die Anfang des 19. Jahrhunderts aufkommende jüdische Reformbewegung, das liberale Judentum, war ein Versuch, in die Gesellschaft hineinzufinden, zugleich aber die jüdische Identität zu wahren.
Seit Mitte der neunziger Jahre gibt es wieder kleine, aber wachsende liberale jüdische Gemeinden und eine wissenschaftlich-theologische Rabbinerausbildung an der Universität Potsdam.

Heinz-Peter Katlewski, freier Journalist und einst hauptamtlich Mitglied im Dozentenstab der Gummersbacher Theodor-Heuss-Akademie (1977-1983), beschäftigt sich seit 25 Jahren mit dem Judentum in Deutschland und hat zahlreiche Artikel und Rundfunkbeiträge sowie ein Buch eröffentlicht. Er wird einen Einblick in das heutige vielfältige jüdische Leben in Deutschland geben.
Ein Schwerpunkt wird auf das liberale Judentum bzw. auf das progressive Judentum im deutschsprachigen Raum gerichtet sein.

Donnerstag, 7. Februar 2019, 17:30 Uhr

Ort: Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation.
LZ unterwegs

Mit dieser Ausstellung widmet sich das Stadtmuseum den 68er-Ereignissen und deren Auswirkungen in Köln.
Einige von uns können vermutlich dabei Erinnerungen auffrischen.
Am gleichen Tag findet dort um 15:30 Uhr ein Gespräch mit Zeitzeugen statt. Diese Veranstaltung ist kostenlos.

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