Bisherige Termine und Themen der LZ-Treffen


10. August 2017 - Offener Themenabend

22. Juli 2017 - Iran-Ausstellung - Bundeskunsthalle Bonn

LZ unterwegs

Unsere Führung durch Ausstellung und Garten beginnt um 13:30 und dauert 90 (!) Minuten.
Wir treffen uns bereits um 13 Uhr an der Kasse im Foyer. Einritt und Führung kosten ca. 20 €.
Anschließend ist ein Umtrunk und Imbiss geplant.
Teilnahme bitte ebenfalls bei der Anmeldung angeben.

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23. Juni 2017 - LZ unterwegs: Filmvorführung 'Unsere Freiheit'

Eine Veranstaltung des Vereins 'Freiheit denken'

"Anstatt darauf zu vertrauen, dass andere - und erst recht nicht der Staat - für sie Sorge tragen, schaffen sich Menschen in einer russischen Provinz auf ganz eigene Art ihre Sphären der Freiheit."
"Unsere Freiheit" ist ein Film von Laura Kuen und Jurij Snigirjov. Die beiden Ethnologen aus München verhandeln mit ihrem Film Fragen des menschlichen Zusammenlebens und der Interaktion mit der Umwelt. Dabei betrachten sie die Bedeutung des Gefühls des Mit-der-Welt-Verbunden-Seins, den Wert von Gemeinschaft und die Selbstbestimmung jenseits der Sphäre des Staates.
Benjamin Reeve, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln, begleitet die Filmvorführung mit einem Kommentar. Der Film hat eine Länge von ca. 52 min.

6. April 2017 - Otto Freundlich - Kosmischer Kommunismus

Führung durch die Ausstellung im Museum Ludwig

Unsere Führung beginn um 18 Uhr. Der Treffpunkt wurde auf 17 Uhr gelegt, damit Gelegenheit gegeben ist, die parallel stattfindende Gerhard-Richter-Ausstellung zu besuchen. Der Eintritt kostet (ab 17 Uhr!) 7 € (auch für Kölner!). Dazu kommt eine Beitrag für die Führung von 5 bis 7 €.
Anschließend Umtrunk bzw. Imbiss im Reissdorf im Mondial direkt gegenüber dem Haupteingang der Philharmonie. Teilnahme bitte ebenfalls bei der Anmeldung angeben.

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30. März 2017 - Michael Kleff: USA nach der Wahl

Trump 80 Tage im Weißen Haus

Und hier Links zu den von Michael erwähnten Artikeln
Alt, weiß, männlich und stinkreich
Gut verlinkt
Konstruktiver Journalismus

1. Dezember 2016 - Mobilität und Stadtverkehr

Wohin entwickelt sich der Stadtverkehr?

mit Christoph Schaaffkamp und Ziyi Huang.
Christoph Schaaffkamp ist Geschäftsführer der KCW GmbH in Berlin und Hamburg,einer führende Strategie- und Managementberatung mit dem Spezialgebiet öffentlicher Verkehr. Zu deren Kunden zählen Kommunen, Aufgabenträger des öffentlichen Verkehrs, Verkehrsverbünde und Regierungen.
Ziyi Huang ist seit 2016 Mitarbeiterin von KCW. Sie bringt globale Lebens- und Mobilitätserfahrung mit, unter anderem aus China und Japan.

17. September 2016 - Demonstration gegen TTIP und CETA in Köln

Wir befassen uns aber schon seit langem mit diesem Thema, z.B. am 14. April 2014, und
laden ein zu einem Spaziergang durch Köln.

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25. August 2016 - Offener Themenabend

4. August 2016 - Ausstellungsbesuch: Fritz Bauer, der Staatsanwalt

LZ unterwegs im EL-DE-Haus

Fritz Bauer hat als hessischer Generalstaatsanwalt den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg gebracht und so bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Neben dieser Ausstellung gibt es eine weitere, nämlich über "Philibert und Fifi", Philibert-Charrin (1920–2007), einen französischen Künstler, der 1943 vom Vichy-Regime zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich verpflichtet wurde.
Treffpunkt hierfür bereits um 17 Uhr.
Fernsehtipp: In EinsFestival gibt es am Tag zuvor um 15:30 und am selben Tag um 12:30 Die Akte General, ein Fernsehspiel über Fritz Bauer.
Die Kosten für die Führung (75 €) werden auf die Teilnehmer umgelegt. Kölner haben an diesem Tag freien Eintritt, für andere beträgt der Eintritt 4,50 €.
Weitere Informationen zu den Ausstellungen im NS-Dokumentationszentrum

Anschließend Beisammensein und Imbiss im Piazzas (ehemals Örgelchen) in der Drususgasse 7-11 (3 Häuser neben der Lengfeld'schen Buchhandlung).

21. Juli 2016 - Offener Themenabend

12. Mai 2016 - Die Europäische Union

Zu Gast Carsten Gerhards, Junge Europäische Föderalisten, Köln

Carsten Gerards, Vorsitzender der „Junge Europäische Föderalisten“, Köln und gleichzeitig Mitglied im Landesvorstand saß im März im Institut français mit Prof. Grosser und Prof. Wessel auf dem Podium und hat dort mit denen über die Zukunft Europas diskutiert. Sein Studium in der Politikwissenschaft und sein Engagement bei den Jungen Europäischen Föderalisten sind Ausdruck seines Engagements für die europäische Sache - auf der Basis einer vertiefenden Kenntnis über das politische Europa. Einem politisch kulturellen Club steht es gut an, das Thema Europa nicht auszublenden. Zumal die anstehenden Probleme. bzw. anstehenden Entscheidungen in der Welt nicht in Deutschland oder in einem anderen National-Staat zu lösen sind. Themen wie beispielweise: CETA, Energiewende, Flüchtlinge, Griechenland, Soziale Gerechtigkeit, Steueroasen, TTIP, bis hin zur aktuellen Ablehnung der Niederländer zum Assoziierung-Abkommen mit der Ukraine und die anstehende Abstimmung über den Brexit zeigen die Herausforderungen. Die Dimension Europas und die Verknüpfung der 26 EU Mitglieds-Länder werden spätestens bei der Aufzählung der Themen deutlich. Trotzdem wird bei den Wahlen zunehmend der nationale Aspekt sichtbar. Dies nicht nur in Ländern, die traditionell eine national orientierte Regierung hatten, sondern eben auch bei den Mitgliedsländern, die durchaus zu den Förderern des EuropäischenGedanken zählten. So wird Carsten Gerards zunächst die Gelegenheit nutzen, den Verein der JEF bzw. die Europa Union vorzustellen. Dabei werden die Aufgabenstellungen umrissen. Sein persönliches Engagement in dem Verein wird seine persönliche Motivation für Europa aufzeigen. Dies trotz einer vielfältigen Europaschelte an den Stammtischen. Die im JEF aktuell diskutierten Fragenstellungen führen uns dann in die oben angeführten Themenbereiche und werden ausreichend Stoff zum Meinungsaustausch geben. Natürlich ist auch ein Blick in eine Analyse wichtig, es ist nicht verkehrt zu fragen, warum wenden sich so viel Menschen bzw. Regierungen von Europa ab?

17. März 2016 - Die Freiheitsbibliothek in Paris

Referent: Hans Jürgen von Osterhausen

Hans Jürgen von Osterhausen zugehörig zum LZ-Köln seit Anbeginn in den 70er Jahren, ist heute in der Kölner bis Europäischen Jazz-Szene umtriebig als Organisator und Autor. Sein beruflicher Werdegang, als Jurist beim Landschaftsverband Rheinland, dort zuletzt als Kultur Amtsleiter, hat es ihm ermöglicht, sich aktiv mit seiner ausgeprägten Neigung zur Literatur, Kunst und für Geschichte auseinanderzusetzen. Das 2008 erschienene Buch „Das Buch der verbrannten Bücher“ von Volker Weidermann gab Hans Jürgen von Osterhausen den Anstoß, sich wieder einmal intensiv mit diesen Büchern und ihren Verfassern zu beschäftigen, von denen ihm allerdings viele schon lange bekannt waren. Dann stieß er auf das Thema der Gründung der deutschen Freiheitsbibliothek in Paris 1934 und deren Gründer Alfred Kantorowicz, der und dessen Aktion allerdings in dem Buch von Weidermann so gut wie nicht vorkam.
Im Jahr 2014, 80 Jahre nach der Gründung sprach er mehrfach mit Joachim Umlauf, dem Direktor des Goethe Instituts in Paris, über die Möglichkeit einer Veranstaltung im Goethe Institut zu diesem Thema. Dazu kam es leider nicht, auch weil der Direktor nach Marseille versetzt wurde nach Ablauf seiner Zeit in Paris. Aber in Zusammenarbeit mit der Frau des Direktors, Nicole Colin, einer Germanistik Professorin in Frankreich, verfasste Hans-Jürgen von Osterhausen einen Text mit dem Thema „Die Gründung der Deutschen Freiheitsbibliothek am 10.05.1934 in Paris“, der in der Zeitschrift: „Der Deutschunterricht, Beiträge zu seiner Praxis und wissenschaftlichen Grundlegung", im Friedrich Verlag, Jg. LXVII Heft 4/2015“ veröffentlicht wurde. Dieses Heft, verfasst von Frau Colin, trägt den Titel "Paris: Literarische Topografie einer Stadt".

Hans Jürgen von Osterhausen, als Historiker aus Leidenschaft und durch Selbststudium, ist so zu einem ausgewiesenen Sachkenner der Freiheitsbibliothek geworden. Er ist eingeladen, seinen Artikel uns vorzutragen. Es wird ein Stück zuhören und uns in eine andere Zeit versetzen, ein Themen-Abend gegen das Vergessen.

Anlässlich der Bücherverbrennung 1933 wurde am 10. Mai 1934von Kantorowicz in Paris eine „Bibliothek der verbrannten Bücher“, genannt Deutsche Freiheitsbibliothek eröffnet, Die Festrede hielt Heinrich Mann. Was in Deutschland verboten und verbrannt war, wurde in aller Welt gesammelt, bereits am Eröffnungstag zählte die Freiheitsbibliothek über 11.000 Bände. Kantorowicz war Redakteur der „Vossische Zeitung“ er engagierte sich publizistisch gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, trat 1931 in die KPD ein und musste 1933 vor den Nazis nach Frankreich flüchten.

24. Februar 2016 - LZ-Unterwegs - zu Gast in der Lutherkirche

Thema: CETA, Freihandelsabkommen Kanada/EU

Zuvor Treffen im Latio (ca. 17:45) - demnächst mehr

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22. Januar 2016 - Offener Themenabend

Das ursprünglich vorgesehene Thema Stadtentwicklung (Wie lässt sich der Wettbewerb zwischen Auto und ÖPNV gestalten?) muss wegen Erkrankung des Referenten leider verschoben werden.

26. November 2015 - Warum gegen Fracking?

mit Marika Jungblut, Sprecherin der NO Fracking Initiative Rur, Inde, Wurm in der Region Aachen

23. Oktober 2015 - Wer rettet mich? Die junge griechische Generation blickt nach vorne

LZ unterwegs als Gast in der Melanchton-Akademie

Griechenland war noch bis vor wenigen Wochen über eine lange Zeit in aller Munde, aber wie sieht es wirklich vor Ort aus und wie sind die Perspektiven? Dabei ist der Blick auf die Jugend, die nachkommende Generation ein wichtiger Aspekt. Der Verein „POP-Initiativgruppe Griechische Kultur in D e.V“ hat zur Diskussion eingeladen: „Wer rettet mich? Die junge griechische Generation blickt nach vorne“ in die Melanchton-Akademie.

Wir treffen und vorab im Latio ab 18 Uhr.

9. September 2015 - Offener Themenabend

6. August 2015 - Ausstellungsbesuch: Siegen für den Führer

LZ unterwegs im EL-DE-Haus

Nach der Ausstellung 'Kölner Karneval in der NS-Zeit', die wir im Februar 2012 besucht haben, befasst sich das NS-Dokumentatiosnzentrum nun mit dem Thema Kölner Sport in der NS-Zeit - übrigens bundsweit die erste Austellung dieser Art.
Wir haben für diesen Termin eine Führung gebucht. Eintritt und Führung werden ca. 11 € kosten. (Ja nach Teilnehmerzahl kann der Preis differieren.) Die Führung wird etwa eine Stunde dauern. Sie beginnt um 18:30. Wir sollten uns aber schon ein paar Minuten zuvor an der Kasse treffen.

Anschließend wollen wir, wie schon nach den letzten Museumsbesuchen, in der Karawane etwas essen und trinken.

Aus planungstechnischen Gründen fällt der Anmeldungszeitraum etwas länger aus. Bei der Anmeldung sollte bitte auch angegeben werden, ob an beiden (Ausstellung + Lokalbesuch) Terminen teilgenommen wird.

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30. Juli 2015 - Deutsche Gesellschaft Denkmalpflege, Aufgabe und gesellschaftlich Stellung

Vortrag mit Diskussion

21. Mai 2015 - Haiti, ein schöner Fleck auf der Erde, aber von der Welt vergessen?

mit Gaëtane Freckmann

Gaëtane Freckmann, Dipl. Volkswirtin, auf Haiti geboren schulische Bildung und Studium in Köln. Steuerberaterin im Kölner Umland. Kommt gerade von einem 6 wöchigen Aufenthalt in Haiti zurück. Dort unterstützt sie ehrenamtlich ein Schulprojekt. Das Projekt umfasst den Bau und den Unterhalt einer Schule.
An diesem Abend soll die Situation auf Haiti beleuchtet werden. Durch die Unterstützung der Infrastruktur ist sie ihrem Geburtsland auch heute noch aktiv verbunden und hat in all den Jahren die Beziehung dort hin gepflegt. Sie kann berichten, wie es vor und nach dem Erdbeben, der unsäglichen Naturkatastrophe auf Haiti war und heute ist. Ein Land mit einer unglaublichen Schönheit darbt dahin? Ein Spielball von wem? Oder gefangen in Tradition und mangelnder Bildung? Haiti hat einen Nachbar die Dominikanische Republik mit sichtbaren, wirtschaftlichen Erfolgen, aber warum ist Haiti so anders?
Wem wird auf Haiti wie geholfen?

9. April 2015 - Offener Themenabend

19. Februar 2015 - Hamburger Senatswahl (15. Feb.)

ein Seismograph für bundesrepublikanische Entwicklungen?

- Zwei Liberale Parteien in Konkurrenz, lassen sich unterschiedliche Profile erkennen?
- zersplittert die Parteienlandschaft, wie wird die Regierungsbildung aussehen?
- wird die AfD einen Platz finden, wer sind ihre Wähler?
mit Dr. Beate Padberg

21. November 2014 - Leben und Arbeiten in Thailand

am Freitag, den 21. November 2014 treffen wir uns (schon) wieder im Latio zum Thema Leben und Arbeiten in Thailand.

Wolfram Reda, Dipl. Psychologe, lebt und arbeitet seit 7 Jahren ehrenamtlich in Pattay bei Bangkok in Thailand als Leiter des deutschsprachigen evangelischen Begegnungszentrum. In der Zeit hat er einen umfassenden Einblick in die Landeskultur, in das Alltagsleben sowie in die politischen Verhältnisse gewonnen. Mit der Berufserfahrung als Psychologe mit Gruppen und Einzeltherapie und ehemaliger Lehrer am Berufskolleg Euskirchen u.a. für Studierende in der Fachschule für Staatlich geprüfte Erzieher/innen in den Fächern u.a. Erziehungswissenschaft und praktische Philosophie führt er heute das Begegnungszentrum. Dort bietet er einen allgemeinen Gesprächskreis und einen ausschließlich für Männer, Buddhistische Philosophie und Filmgespräche an.

Der Abend mit Wolfram Reda verspricht weite Einblicke in das thailändische Leben. Dafür ist seine Vernetzung in die thailändische Bevölkerung und Gesellschaft Garant. Thailand ist nicht ganz doppelt so groß wie Deutschland mit einer annähernd gleich großen Bevölkerung mit einen um den Faktor 10 geringeren Bruttoinlandprodukt. Die etwa 69,1 Millionen Bewohner sind zu 75 % ethnische Thai und zu 14 % Chinesen; eine muslimische Minderheit, die Malaien, lebt in Süd-Thailand. Der Buddhismus ist die dominierende Religion des Landes. Regiert wird das Land von einem General im Rahmen einer Militärdiktatur und das Staatsoberhaupt ist ein König in einer Erbmonarchie.

Unser Bild über Thailand beruht auf Pressemeldungen. Wolfram Reda wird ein Stück Licht in das Dunkel des Fernen Ostens bringen und wir werden vielleicht nach dem Abend die Situation dort besser beurteilen können.

14. November 2014 - Weltbank überarbeitet Umwelt- und Sozialstandards

am Freitag, den 14. November 2014 treffen wir uns wieder im Latio zum Thema Weltbank überarbeitet Umwelt- und Sozialstandards. Knud Vöcking, Campaigner bei Urgewald e.V., wird berichten:
Die gegenwärtige Überarbeitung der Umwelt- und Sozialstandards bei der Weltbank sollte dazu genutzt werden, neue Politikrichtlinien für den Umgang mit tropischen Regenwäldern zu entwickeln. Im Vordergrund müssen die Landrechte und andere Bedürfnisse der vom Wald abhängigen Bevölkerungen stehen, sowie die Bekämpfung der Ursachen der Entwaldung. Diese liegen fast immer außerhalb des Waldes und haben mit Dingen wie Korruption, der Ausweitung von Agribusiness und dem Bau von Großstaudämmen zu tun.

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LZ-Treffen am 17. Oktober 2014

ohne festes Thema

22. August 2014 - LZ unterwegs in Aachen zu Karl dem Großen

Mehr zu den Austellungen

20. Juni 2014 - Ein Blick zurück einen nach vorne

Ein Abend mit "uns"

An diesem Abend wollen wir "ein Blick zurück einen mach vorne" werfen und unsere Erfahrungen aus den vergangenen Veranstalten auswerten.
Wenn man die LZ-Treffen zurückverfolgt, so bestehen sie seit nun etwa 6 Jahren. Aus gelöst von der LZ-Seite im Netz von Klaus Trapp "www.lz-koeln.de" fanden sich ehemalige Jungdemokraten und LZ-ler in der Kneipe "Bei mir" ein. Man plauderte über die Vergangenheit aß und trank und war guter Dinge. Auf Anregung von Dieter Siekmann haben wir die "Themenabende" ins Leben gerufen. Die sich rückwirkend als sinnvoll und anregend, als Bereicherung für die Treffen bewerten lassen. Nun haben wir im April das erstmals eine Aufwandentschädigung für einen Referenten bezahlt und alle, mit denen ich sprach, fanden dies von der Sache her gerechtfertigt und der Abend mit Vortrag plus Diskussion war einfach gut. Für den Abend haben die Teilnehmer was in den Hut getan und wir hatten unsere vereinbarten Betrag zusammen.
Nun stellt sich die Frage, ob und wie wir zukünftig Veranstaltungen ausgestalten wollen? Eine weitere Neuerung kam mit den Fragen an die die Politiker, an die Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl auf, in dem Ludwig Petry Fragen formulierte, sie an die Parteien verschickte und unserem Kreis zur Verfügung stellte. Die Antworten wurden auch wieder kommuniziert.
Nun stellt sich die Frage, ob dieser methodische Ansatz, Fragen zu politischen Themen zu formulieren und an Politiker zu richten, eine Form der aktiven Einflussnahme des LZ-Kölns auf Politik sein könnte?

23. Mai 2014 - Zwei Tage vor den Wahlen

Zwei Tage vor der Europa und der Kommunalwahl soll ein Austausch der Wahlkampferfahrungen stattfinden. Im Kreis der Anwesenden will man über Erfahrungen mit den Kandidatinnen und Kandidaten bzw. der Parteien berichten, welche Themen die Parteien für vordringlich halten und wie sie überhaupt zu angesprochen Themen stehen. Als Methode für ein Feedback mit den Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten wird nochmal auf den Fragenkatalog von Ludwig Petry hingewiesen. Diese Fragen, Ergänzungen oder andere Fragen sind eine gute Möglichkeit für sich ein Bild über die Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. Diese Eindrücke oder aber auch die schriftlichen Stellungnahmen werden an dem Abend besprochen.

Hier einige Links zur Europawahl 2014
Wahl-O-Mat
Bundeszentrale für politische Bildung
Wikipedia zum Wahlverfahren

und zur Kommunalwahl
Köln-O-Mat des Kölner Stadt-Anzeigers

10. April 2014 - TTIP: Freihandelsabkommen zwischen EU und USA

Der Politologe, Alexis J. Passadakis, wird uns zu diesem Thema eine Einführung geben und uns auf die anstehenden Probleme aufmerksam machen. Er ist fachlich ausgewiesen als aktives Mitglied bei Attac im bundesweiten Rat und dort mit der Eurozonen-Krise (www.transit-europe.ne) und dem EU-USA-Wirtschaftsabkommen - TTIP befasst. Außerdem koordiniert er das europäische handelspolitische NGO-Netzwerk "Seattle-to-Brussels"

3. April 2014 - Besuch im Museum für Angewandte Kunst

LZ unterwegs im MAKK

Am 3. April (18:00) haben wir uns für eine Führung im MAKK zum Thema "typisch Frau, typisch Mann" angemeldet:

Die Ausstellung setzt sich mit den typischen Klischees oder mit den typischen Eigenschaften von Frau und Mann auseinander. Über die Führung wird uns der Zugang zu diesem Thema sicher eröffnet. Es wird eine Führung mit Augenzwinkern: Wilde Kerle und tugendhafte Jungfrauen, sportliche Helden und liebliche Göttinnen, bequeme Herren und emsige Damen lassen (fast) kein Klischee aus! Dabei führt Sie die Reise durch mehrere Jahrhunderte. Schauen wir mal, wo wir uns wiederfinden! Lassen wir uns führen und überraschen, ich bin sicher das bei allem Ernst es auch was zu schmunzeln gibt. (Dauer 1 Stunde)

Zuvor (etwa 17:30) empfehlen wir den Besuch der dortigen Ausstellung "typisch deutsch":

Die Ausstellung setzt sich mit den typischen Klischees der deutschen Mentalität auseinander. Der international renommierte Designer Rolf Sachs hat Begriffe wie Fleiß, Reinlichkeit, Bodenständigkeit, Präzision und Gemütlichkeit analysiert und diese auf humorvolle und ungewohnte Art in seinen Objekten oder Installationen visualisiert. Mit seinen Arbeiten regt Rolf Sachs bewusst zum Nachdenken über das vermeintlich typisch Deutsche an.

Ansachließend (ca. 19:15) wollen wir in der "Karawane" beisammen sein.

Kölner kommen an diesem Tag umsonst in den Austellungsteil "typisch Mann, typisch Frau", für "typisch deutsch" sind 7 € fällig; Nicht-Kölnern empfehlen wir das Kombiticket (9 €) für beide Ausstellungsteile. Die Kosten der Führung (75 €) werden auf die Teilnehmer umgelegt.

20. Februar 2014 - Thema Menschenrechte

mit Wolfgang Grenz, eheml. Generalsekretär von Amnestie International Deutschland

am Donnerstag, den 20. Februar 2014 treffen wir uns im Latio zum Thema Menschenrechte. Wolfgang Grenz, ehem. Generalsekretär von Amnestie International Deutschland berichtet über die aktuelle Lage der Menschrechte und stellt sich der Diskussion.
Der „Kölner“, mit einem Koffer in Berlin, dessen privates Herz für Fußball und sein politisches für Menschenrechte schlägt, hat Rechtswissenschaften in Köln studiert und war von 2011 bis Anfang 2013 Generalsekretär von Amnesty International Deutschland. 1979 trat er zunächst als erster festangestellter Mitarbeiter, dort als Referent für politische Flüchtlinge ein und später wurde Leiter des Referats für politische Flüchtlinge, seit 2000 dann Leiter der Abteilung Länder, Themen und Asyl. Wolfgang Grenz ist außerdem Gründungsmitglied von „Pro Asyl“ (1986) und seit 2010 Vorstandsmitglied der UNO-Flüchtlingshilfe.

11. November 2013 - Laizität

Am Montag 11.November 2013, 20 Uhr findet in dem Kölner Logenhaus, Hardefust Str.9, der Themenabend Laizität statt. Norbert Mülleneisen, dem dies Thema ein Anliegen ist, referiert. An dem Abend wird das LZ unterwegs sein und nicht am gewohnten Ort und zwar als Gäste im Logenhaus der Freimaurer in Köln.

18. Oktober 2013 - Deutschland nach der Wahl

Die Bundestagswahl hat klar Gewinner und Verlierer hervorgebracht, aber die Regierung zu bilden ist trotz dieser Klarheit nicht ein Automatismus. Wer die Diskussionen nach der Wahl gesehen oder gehört hat, merkt, wie aus staatsmännischer Sicht die Große Koalition greifbar ist, aber taktische Spielchen auch ein andere Zusammensetzungen erwägen und aber auch gleichzeitig verworfen werden. Ganz spannend wir das Herauskristallisieren von politischen Fragestellungen sein, die in den nächsten 4 Jahren abgearbeitet werden sollen und dabei spielt der Bundesrat in seiner neuen Zusammensetzung eine entscheidende Rolle. Denn im Bundesrat geht Garnichts ohne die Sozialdemokratie. Darum wird es wohl auf eine Große Koalition hinauslaufen. Also bleibt die Frage welche Themen stehen an, nachdem der Wahlkampf wenig bis gar nicht themenorientiert war.

25. Juli 2013 - Themen für den Herbst und Winter

An diesem Abend wollen wir die Themen für das kommenden Halbjahr festlegen. Hierzu wurden bereits einige Vorschläge unterbereitet:
1. Die rechtliche Würdigung der Beschneidung im Spannungsfeld von Religionsfreiheit und Menschenwürde, der staatlichen Garantie der körperlichen Unversehrtheit der Person insbesondere von Minderjährigen.
2. Das Steuerabkommen mit der Schweiz - wer zahlt wo wie viel Steuern in Europa, im Widerstreit zwischen Gerechtigkeit und pragmatischer Lösung?
3. Perspektiven für ein Vereintes Europa unter dem Aspekt von ESM und Fiskalparkt, was ist uns Europa wert, wer schaut noch durch und brauchen wir endlich eine Europäische Verfassung?
4. Die Freimauer und ihre Rolle in der Gesellschaft, eine Vereinigung die bekannt ist, aber nur wenige kennen!
5. Trennung von Kirche und Staat.

2. Mai 2013 - Reisebericht Tunesien

von Monika Weiß-Imroll

Wohin wird sich Tunesien entwickeln?
Menschenrechte, Frauenrechte, Laizistischer - oder Gottes-Staat.

Wie bringt man eine gut gebildete Bevölkerung an Brot und Arbeit?
Wie kann in einem Staat mit vielen ethnischen Gruppen eine gesellschaftliche
Identität gefunden werden?

LZ-Termine in 2013

Donnerstag, 21. Februar 2013 -
Thema: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft
in Anlehnung an das gleichnamigen Buch von Nouriel Roubini

Donnerstag, 4. April 2013 -
Thema: Altersarmut
Gastreferent: Ralf Welter (KAB Aachen)

LZ zu Gast bei der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft:

Am 5. Oktober 2012 wollen wir die Veranstaltung '100 Jahre Frauenbewegung in Ägypten' der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln besuchen (siehe LZ-Runschreiben und Einladung der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft)
und zwar in der Karl-Rahner-Akademie, Beginn 19 Uhr.
Zuvor wollen wir uns "Bei d'r Tant" treffen und zwar um 18 Uhr und danach im "Libresso" zur 'Nacharbeitung'. Alles Nähere steht im Rundschreiben (s.o.).

31. August 2012 - Thema Russland

Das nächste Treffem findet am Freitag, den 31. August, statt.
Thema: Leben und Arbeiten in Moskau und die politische und wirtschaftliche Situation in Russland
mit Frau Dr. Heike Peitsch, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau.

Weitere LZ-Termine in 2012

16. März 2012 - "Nur mit Flügeln kann man fliegen" - Strukturelle Probleme des organisierten Liberalismus aus historisch-soziologischer Sicht

Vortrag und Diskussion mit Brunhilde Sauer-Burghard, Soziologie, Uni Köln

Vorschau
Mein Anspruch in diesem Vortrag besteht nicht darin, einen historischen Ablauf des politischen Wirkens der liberalen Parteien in 161 Jahren detailliert und chronologisch nachzuzeichnen, sondern es geht mir darum soziologische Strukturprobleme des organisierten Liberalismus herauszuarbeiten, in dem ich meine Thesen aus der Geschichte der Liberalen historisch belege. Warum interessiert mich überhaupt noch eine Partei, wie die FDP, in der ich nie Mitglied war und die ich mit vielen anderen als gescheitertes Projekt ansehe. Neben dem Bedauern, dass eine so alte Traditionspartei offenbar dem Untergang entgegen geht, hat meine Analyse ergeben, dass auch alle anderen Parteien von diesen Problemen betroffen sind, einschließlich der Piraten. Dabei stehen vor allem die Fragen im Mittelpunkt, ob und wie der organisierte Liberalismus einen programmatischen und realpolitischen Flügel herausgebildet hat. Wie sie deren Zusammenarbeit gestaltet , um einen innerparteilichen Diskurs über beide Flügel hinweg zu ermöglichen, gemeinsame politische Ziele zur Umsetzung bringt, ihre unverzichtbaren Kernziele bewahrt und weiter entwickelt. Darüber hinaus hat sich mir auch die Frage gestellt, wie stellen und stellten die Liberalen es sicher, dass wichtige gesellschaftliche Probleme, die die Menschen betreffen von ihr aufgegriffen werden konnten und können.

Anmerkung
Zunächst scheint das Thema trocken zu werden und es stellt sich die Frage, warum schon wieder Liberalismus. Aber spätestens beim Lesen der Vorschau wird deutlich, dass die Problematik im organisierten Liberalismus eben nicht nur die FDP betrifft, sondern alle Parteien und selbst die Piraten, die von vielen als ein Neuanfang gesehen werden, davon nicht auszuschließen sind. Die Frage vom Zusammenwirken von Demokratie und Parteien, von Freiheit und staatlicher Vorsorge, von Wirtschaft im Kräftespiel des vollkommenen Marktes oder im Rahmen sozialer Verantwortung sind Aspekte für die abendliche Diskussion. Und wer in die Zukunft schauen will, der kann aus der Geschichte lernen.

Literatur zum Vortrag
Stefan Werner: Aufstieg und Verfall des Linksliberalismus 1918 - 1933. Geschichte der Deutschen Demokratischen Partei, Göttingen 1972
Padtberg, Beate-Carola : Geschichte des deutschen Liberalismus, Königswinter 1988
Dittberner, Jürgen : Die FDP, Wiesbaden 2010

LZ-Treffen am 23. Februar 2012

Politischen Parteien versammeln sich gerne am Aschermittwoch, wir lassen es ruhiger angehen und treffen uns einen Tag später nämlich am Donnerstag, den 23. Februar, zur Vorbereitung der nächsten Veranstaltungen

2. Februar 2012 - Kölner Karneval in der NS-Zeit

Besuch der Austellung im EL-DE-Haus

Sicher haben schon alle von dieser Ausstellung im Kölner NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus gehört. Wir bekommen am Donnerstag, den 2. Februar 2012 (14 Tage vor Weiberfastnacht), um 18:30 eine Führung durch die Ausstellung, die etwa eine Stunde dauern wird. Anschließend wollen wir in einem nahegelegen Lokal beisammen sein. Eintritt und Führung werden ca. 11 € kosten.

27. Januar 2012 - Wer sind die Piraten?

An diesem Abend wollen wir Vertreter der Kölner Piratenpartei nach ihren politischen Vorstellungen fragen. Deren Vorsitzender, Daniel Schwerd, hat zugesagt.

LZ-Treffen in 2011

Auch in 2011 wollen wir uns alle zwei Monate i. d. R. an jedem zweiten Freitag treffen und zwar ab September im Restaurant
Latio, Beginn 19 Uhr
('Bei mir' hat inziwschen geschlossen)
nämlich am 14. Januar, 18. (!) März, 13. Mai, 10. Juni (Zusatztermin!), 8. Juli, 9. September, 14. Oktober (Zusatztermin!) und 18. (!) November.

LZ-Treffen in 2010

in 2010 wollen wir uns alle zwei Monate an jedem zweiten Freitag treffen und zwar im
Bei mir ehemals am Eifelplatz, jetzt Vorgebirgsstraße Ecke Loreleistraße!, Beginn 19 Uhr
nämlich am 8. Januar, 12. März, 14. Mai, 9. Juli, (abweichend!) 3. September und 12. November.

LZ-Treffen am 30. November 2007

Hierzu ein Brief von Axel Lange

Liebe LZ-ler und LZ-lerinnen,

als sich vor nun 30 Jahren das Liberales Zentrum in Köln so langsam aus der Eierschale befreite, konnte keiner ahnen, dass es mal eine kleine aber feine Geschichte in der innenpolitischen und in der kulturellen Kleinkunst Szene in Köln schreiben würde. Das öffentliche Programm fand von 1978 bis 1988 in den eigenen Räumen in der Roonstraße und dann im Bürgerhaus Stollwerk bis 1992 statt. Politische Diskussionen, Kunstausstellungen, Lesungen, Kleinkunst, Herausgabe von Schallplatten und Gedichtsbänden und nicht zu vergessen die Spielabende inklusive Leseecke und was wäre das alles schon gewesen, wenn nicht der Thekendienst diese Aktivitäten entsprechend getragen hätten. Eine Schar von um die Hundert Mitglieder haben durch ihr finanzielles Dazutun und konkretes Mitgestalten zu dieser erfolgreichen Episode im Kölner Kulturleben beigetragen. Die Namen derer, die in den LZ-Veranstaltungen auftraten, liest sich wie ein WHO IS WHO. Und zu alledem, es hat aus damaliger wie heutiger Sicht den Beteiligten Spaß gemacht.

Nun dies ist alles Vergangenheit und keiner will und kann das Rad zurück drehen.
Aber was ist nun aktuell passiert. Aufgrund der Initiative von Klaus und mir haben wir so einfach aus „Jucks und Dollerei“ ca. 30 dieser LZ-ler/ -innen angerufen und animiert sich mit uns zutreffen. Alle wollten sofort dabei sein, leider waren die Terminschwierigkeiten ein kleines Hindernis aber immerhin fanden sich 15 an der Zahl in der Gaststätte „Bei mir“ am Eifelplatz ohne Themenvorgabe und Tagesordnung ein. Auch, wenn man sich ab und zu schon mal gesehen hatte oder mehr oder weniger Kontakt hatte, so war es schon eine Freude und Beweis, dass es damals Spaß gemacht haben muss und dass wir ein gemeinsames Feeling in Sachen Politik und Kultur hatten. Unabhängig davon kann bestätigt werden, dass diese unsere Individualität eines einzelnen über die Jahre erhalten hat, ja es war amüsant, die Befindlichkeiten, aus Politik, Kultur und der Wirtschaft zu vernehmen. Es hätte bei etwas Strukturierung eine Vielzahl von Veranstaltungen bis hin zu konspirativen Sitzungen zur Antragvorbereitungen von Parteitagen werden könne.

Es war ein witziges unterhaltsamer Abend, man hat gelacht, hatte Zuhörer für sein Anliegen und konnte sich mitunter Lösungen für vorgestellte Probleme mit nach Hause nehmen, also einfach ein Erfolg, dieses Wiedersehen. Und eine Fortsetzung ist beschlossene Sache! Man muss dann Mal schauen was man dann mit dieser mittlerweile in die Jahre gekommen Women- und Men power macht.

Für die Kommunikation wäre es schön, wenn wir die E-Mail Adressen austauschen würden und das wir immer dann, wenn wir LZ-ler/ -innen treffen sie über diese Möglichkeit des Gedankenaustauschs informieren. Klaus Trapp hat eine Internetseite (= diese Seite) eingerichtet und im Gästebuch könnt ihr Euer Interesse für eine zukünftige Teilnahme kundtun. Oder Mail mal schön!

Bis dahin seid gegrüßt, mit den besten Wünschen für 2008!

Axel Lange