26. September 2026 – Besuch der Galerie Karsten Greve


Nach Artothek und Kunstverein lud uns Martina Bertram in die Galerie Karsten Greve ein. 14 LZ-Freunde folgten der Einladung in die Drususgasse, wo die Galerie, die vor mehr als 50 Jahren in Köln gegründet wurde, seit Anfang des Jahrhunderts ihren Standort hat. Hier in zentraler Lage, aber abseits des ‚Passanten-Mainstreams’, erstrecken sich die Ausstellungsräume großzügig über drei Etagen.

Stelen von Louise Bourgeois (1911–2010)

Corinna Fix, die Direktorin der Galerie, begrüßte uns und betonte, dass das Haus wie ein Museum grundsätzlich für Publikumsverkehr offen stehe, nur kostenlos. In ihrer Dependance in Paris werde dies wesentlich stärker angenommen.
Sie sprach über die Arbeit an Publikationen, überwiegend Kataloge, ihre Klientel, vornehmlich Museen und Sammler, die Kontakte zu Künstlern, die meist von Karsten Greve wahrgenommen werden, über Pressearbeit, die heutige Vermittlung von Kunst an Jüngere und die Bedeutung von Kunst-Messen.

Aktuell sind Werke der französisch-amerikanischen, 2010 verstorbenen Künstlerin Louise Bourgeois zu sehen, die vor allem mit ihren Spinnenfiguren (Mamans) bekannt wurde, hier mit Stelen (siehe Foto) und Zeichnungen vertreten. Frau Fix ging dabei auf die Künstlerin und einzelne hier ausgestellte Werke ein. Die hierbei angedeuteten Preise lagen doch ganz erheblich über dem Budget der Teilnehmer. Herzlichen Dank an Corinna Fix für das ausführliche Gespräch und die Führung und an Martina Bertram für die Organisation des Besuchs.

Im Anschluss saßen 8 der Teilnehmer bei Getränken und Kuchen im Café Jansen beisammen und diskutierten über die gewonnenen Eindrücke und mehr.

von Klaus Trapp

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