Rückblick auf Termine und Themen in 2020


Hier stellen wir die Veranstaltungen und Berichte aus dem Jahr 2020 vor.

Samstag, 17. Oktober 2020, 15 Uhr

Ort: EL-DE-Haus

Ausstellungsbesuch: Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945.
Beamte im Dienst des Nationalsozialismus

Unter Joschka Fischer begann das Außeministerium seine Geschichte während der NS-Zeit und deren Nachwirkungen in der Bundesrepublik aufzuarbeiten. Andere Ministerien folgten, darunter das Arbeitsminsterium. Ergebnisse aus letzterer Untersuchung werden aktuell im EL-DE-Haus präsentiert.
Diese Ausstellung wollen wir am Samstag, den 17. Oktober 2020, besuchen. Treffpunkt ist ab 14:45 Uhr vor (!) dem Eingang.
Dauer ca. 1 Stunde.

Die Kosten für die Führung (85 €) werden auf die Teilnehmer umgelegt. Das macht bei 9 Personen 9,50 € plus 4,50 € Eintritt.
Weitere Informationen zur Ausstellungen.

Bitte unbedingt die Hygienevorschriften beachten!
Beim Besuch sind corona-bedingt Privatadresse, Telefonnummer und Mailadresse zu hinterlegen.
Bitte diese nach Möglichkeit auch bei der Anmeldung angeben.
Die Mailadresse ist uns natürlich bekannt, der Rest kann aber auch vor Ort ausgefüllt werden.

Anschließend Beisammensein Bei Bepi.
Bitte angeben, ob man auch daran teilnehmen will.

Donnerstag, 5. März 2020, 19 Uhr

Ort: Latio

Von Parkinson bis Alzheimer
Wie ist der Wissensstand über Ursache und Behandlung und wo liegt die politische Herausforderung?

Referent: Dr. Thomas Kunczik, Biochemiker,
Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V. („die Alterspsychiater“) sowie der Hirnliga e.V. („die Alzheimerforscher)

Wer wurde noch nicht mit diesem Thema im Bekannten- oder Familienkreise konfrontiert? Allen Berichten zufolge wird die Zahl der Erkrankungen noch stärker zunehmen.
Wir wollen Halbwahrheiten und Spekulationen etwas entgegenzusetzen und haben zu diesem Thema Thomas Kunczik eingeladen, der vielen noch aus seiner langjährigen Mitarbeit im LZ persönlich bekannt ist.

Mit Dr. Thomas Kunczik wollen wir klären, was die Krankheiten Parkinson- bis Alzheimer-Demenz sind, was sie unterscheidet, woher sie kommen, was man dagegen tun kann und schließlich als politisch-kultureller Klub erörtern, wie Politik tätig werden kann, soll oder muss.

Donnerstag, 13. Februar 2020, 19 Uhr

Ort: Latio

Deutschland und die USA
Eine analytische Betrachtung

Referent: Wolfgang Stützer

Mit der Enddeckung Amerikas baute sich langsam ein Verhältnis zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, was überwiegend im 17. bis 19. Jahrhundert durch Auswanderung von Deutschen in die neue Welt bestimmt war. Mit der Gründung des Deutschen Reiches kamen zunehmend wirtschaftliche Interessen hinzu, die nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhten. Im 20. Jahrhundert entwickelten sich das Verhältnis auf einer breiteren Basis, so dass sich die Beziehungen ausweitenden auf kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche, politische und militärische Bereiche und das bis heute. Nach 1945 bestand die Herausforderung von einer Feindschaft ausgehend ein neues Verhältnis aufzubauen. In den USA bezeichnen sich etwa 58 Millionen Amerikaner als deutschstämmig, dies sind über 20%.

Die deutsche Bevölkerung sieht die transatlantischen Beziehungen mehrheitlich als problematisch an. US-Amerikaner hingegen bewerten diese als positiv. Militärisch und politisch fordert ein Großteil der Deutschen mehr Unabhängigkeit von dem NATO-Partner USA, so eine Studie der Körber Stiftung.

Mit Politikwissenschaftler Wolfgang J. Stützer wollen wir uns dem heutigen Deutsch Amerikanischen Verhältnis nähern und herausfinden: was sind die bestimmenden Faktoren, warum ist die Sichtweise diesseits und jenseits des großen Teiches so unterschiedlich bei der Bevölkerung? Wie wirken die handelnden Personen in Politik auf das Verhältnis?

Wolfgang J. Stützer befasst sich seit vielen Jahren mit der Politik der USA, hat lange Zeit dort gelebt und ist mit dem Geschehen sowohl aus inneramerikanischer, als auch aus europäischer und deutscher Sicht bestens vertraut.