Ältere Neuigkeiten


Zwei Schüsse - Neuer Roman von Karl-Heinz Hense

Hier mehr über Karl-Heinz Henses neuen Roman Zwei Schüsse und eine Besprechung von Klaus Trapp

Manfred Colombo †

Zum Tod von Manfred Colombo

Älteres zum Thema Jungdemokraten

Mehrfach schon stand auf den Treffen die historische Entwicklung des Liberalismus im Zentrum der Diskussionen.
Hier einige Hyperlinks zum Thema Jungdemokraten:

LZ Köln im Radio

SWR-Radiofeature über Gerd Albartus

Gerd Albartus war in den 70er Jahren Mitglied der Roten Zellen und nach verbüßter Haftstrafe u.a. für den WDR tätig. Zuletzt wurde er auf der Podiumsdiskussion des Liberalen Zentrums mit Gerhart Baum, Klaus Jünschke, Stefan Aust und Antje Vollmer am 16.11.1987 gesehen, bevor er auf obskure Weise verschwand.
Peter Hillebrand, SWR-Autor, hat über ihn ein Radiofeature gemacht, das am 14.9.2011 von 22:05 bis 23:00 Uhr auf SWR 2 gesendet wird, und dabei auch LZ-Material benutzt.
Die Sendung war auch als Podcast des SWR 2 zu hören.

LZ-Mitglied neuer Amnesty Generalsekretär

Wolfgang Grenz im LZ-Köln Gründungsmitglied und langjährige Mitarbeiter im Vorstand, einschließlich des Vorsitzes wurde im Juli 2011 neuer Generalsekretär von Amnesty International.
Mehr dazu in der taz

Zum Tode von Gerd Rauhaus

Gerd Rauhaus im LZ Köln langjähriges Mitglied von Anbeginn, ist am 3. Juni 2011 in der Burgund in Frankreich auf seinem Schiff Butterfly Morning an Herzversagen gestorben.
Er wurde 68 Jahre alt. Gerd lebt dort gerne im Sommer als Freizeitskipper, während er die Wintertage lieber in Bonn verbrachte. An der Seite von Heidrun Schmitt, insbesondere in der Zeit als Heidrun dem Vorstand angehörte, war er stets ein feste Größe im LZ-Leben in Köln. Seine berufliche Kenntnis als Journalist und seine politische Einstellung brachte er sehr unterstützend für die Ausgestaltung von Veranstaltungen ein, die er auch gerne journalistisch begleitete. Wir werden uns stets gerne an Gerd erinnern. Michael Kleff als persönlicher Freund hat anlässlich der Trauerfeier eine Rede gehalten. Sie gibt Aufschluss über das Leben von Gerd Rauhaus und hat einen hohen Wiedererkennungswert für alle, die Gerd gekannt haben.

Gerechter Lohn?

Klaus Trapps Erzählung: Grossmanns Belohnung

Ohne daß Du auch nur im entferntesten damit gerechnet hättest, steht plötzlich jemand bei Dir vor der Tür und eröffnet Dir, ein reicher Mann möchte sich dafür erkenntlich zeigen, dass Du ihm vor Jahren im Gebirge das Leben gerettet hättest. - So ähnlich beginnt die Erzählung von Klaus Trapp, die nun unter dem Titel Grossmanns Belohnung erschienen ist. Jetzt geht es natürlich darum, die näheren Umstände zu klären, nachzuforschen, was eigentlich passiert ist damals, als Du angeblich Deine edle Tat vollbracht hast. Denn Du kannst Dich gar nicht recht daran erinnern. Und es geht darum, die Belohnung anzunehmen oder auch nicht. Grossmanns Leben, das bis dahin eher von trüber Spießbürgerlichkeit geprägt war, gerät nun ein wenig durcheinander. Vor allem weil sich auch andere eher halbseidene Gestalten offenbar um die Hinterlassenschaft des inzwischen verstorbenen Erblassers bemühen. Und das nicht eben in vornehmer Art und Weise. Auch sonst weiß man nicht recht, wer eigentlich welche Interessen verfolgt. Und dann liegt die Belohnung auch noch auf einem Schweizer Konto, das nur mühsam identifiziert und geöffnet werden kann.
Der Leser wird auf eine spannende Reise mitgenommen, die von Erinnerungen an die Umstände der damaligen Ereignisse zu den aktuellen Auswirkungen der Belohnung hin und her pendelt. Gelegentliche teils skurrile Exkurse geben der Reise ihre besondere, sternschnuppenartige Würze. Was für eine Belohnung darf Grossmann denn nun erwarten? Das ist die grundlegende Frage, die erst ganz zuletzt, wenn manche Mutmaßung angestachelt wurde, auf erstaunliche Art und Weise beantwortet wird.
Klaus Trapp, dem LZler der ersten Stunde, ist mit seiner Erzählung ein Stück Prosa gelungen, das sich allemal zu lesen lohnt. Nicht nur die Spannung, auch die sprachlichen Leckereien gilt es zu genießen. Und die ganzen einhundert Seiten kosten bei amazon oder im Buchhandel gerade mal 8,99 EUR.
Karl-Heinz Hense

Heidrun Schmitt-Martens beim Festival Denkmalkunst in Hann. Münden

Unser langjähriges Mitglied Heidrun Schmitt-Martens stellte in 2011 beim Festival Denkmalkunst - Kunstdenkmal in Hannoversch Münden aus und zwar vom 30.9. bis 9.10.2011. Sie schrieb dazu: Zusammen mit 2 anderen Künstlerinnen - Johanna Martin und Undine Goldberg - hier aus der Christinenstraße 21 in Berlin stelle ich in der Meurerscheune meine digitalen Motive, die sich mit dieser Scheune von 1640 auseinandersetzen, aus. Daneben werden auch digitale Motive, die sich nicht auf das Festival beziehen, zu sehen sein zusammen mit 2 Aquarellen und 4 Radierungen aus fernen Zeiten.

Karl-Heinz Hense: Die andere Unschuld

Karl-Heinz Hense, der viele Jahre aktiv im LZ gewirkt hat, liest am Donnerstag, den 29. September 2011, aus seinem Roman Die andere Unschuld im Kölner Literaturhaus. Lesung und Gespräch wurden vom Regionalbüro Gummersbach der Friedrich-Naumann-Stiftung veranstaltet.

Widerspenstige Lieder

Karl-Heinz Hense und Gernot von Baer haben eine CD produziert mit Liedern, von denen man manche im LZ Köln hören konnte. Sie kostet 12 EUR.
1976 erschien die Schallplatte Lieder der Freiheit, eingespielt von Teddy & Micky. Hinter Teddy verbirgt sich der Stuttgarter Musiker und Volksliedforscher Gernot von Baer.
1980 nahm Karl-Heinz Hense seine erste LP auf: lieder aus eigener schreibe. Von da an traten von Baer und Hense immer wieder gemeinsam auf. Zwei Alben dokumentieren diese Zusammenarbeit: 1982 die von insgesamt zehn Musikern und Musikerinnen eingespielte Doppel-LP Demokratische Lieder und 1984 die Scheibe Würfelspiel (bei beiden war der Gitarrist Micky alias Michael Schmid mit von der Partie).
Häufig waren die Platten sowie die Auftritte von Hense und von Baer verbunden mit der Arbeit der Liberalen Zentren, der politisch-kulturellen Clubs vor allem in Stuttgart, Oldenburg, Karlsruhe und besonders Köln. Ihnen ist zu verdanken, dass die Lieder aufgenommen und vertrieben werden konnten. Und so verschieden die Schallplatten auch sein mögen, so unterschiedlich ihre musikalischen Arrangements und persönlichen Aussagen auch sind: sie haben immer zu tun mit dem, was Teddy und Micky 1976 die radikal-liberal und radikal-demokratische Tradition genannt haben. Bis heute fühlen sich Hense und von Baer dieser wohl schwierigen Tradition verbunden.
Die hier vorliegende CD versammelt 18 Titel aus den drei Alben Lieder aus eigener Schreibe, Demokratische Lieder und Würfelspiel. Sie stellen einen Querschnitt dae aus den insgesamt etwa einhundert Liedern, die Hense und von Baer vor allem in den achtziger Jahren entweder selbst geschrieben oder bearbeitet haben. Einige der nicht auf Schallplatten erschienen Liedern finden sich auch in dem Liederbuch Was sind das für Zeiten, das Karl-Heinz Hense 1990 im Magenta-Verlag veröffentlicht hat.
Auch wenn das Interesse an solchen Liedern vor allem nostalgischer Natur zu sein scheint, kann man den Texten ihr grundsätzliches Anliegen abgewinnen und feststellen, dass einiges auch heute noch - oder heute schon wieder - aktuell ist. Insofern sind die Anliegen der beiden Musiker keineswegs verjährt.
Bestellungen an: Karl-Heinz Hense, Schönforster Straße 12, 52156 Monschau
Für weitere Informationen schreiben Sie an Gernot von Bear oder Gerlinde Niehus.

Zum Prozess JungdemokratInnen/Junge Linke gegen den RPJ-Ausschluss

Oberlandesgericht bestätigte die Rechtswidrigkeit des Ausschlusses der JD/JL aus dem Ring politischer Jugend (RPJ).
Am Donnerstag, dem 23.3.2006, hat das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) die Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf bestätigt, dass die Satzungsänderung der Parteijugendverbände, mit dem die JD/JL aus dem RPJ ausgeschlossen werden sollten, rechtswidrig ist. Junge Union, Jusos, Julis und Junge Grüne hatten vor zwei Jahren die Satzung des RPJ geändert. Demnach sollten nur noch Parteijugendverbände Mitglied des RPJ sein dürfen. Ein parteiunabhängiger Jugendverband wie die JD/JL wäre damit von der öffentlichen Förderung durch das Land NRW ausgeschlossen worden.
Der Vorsitzende Richter des OLG hatte zu Beginn der Sitzung festgestellt, dass das Urteil des Landgerichtes nicht zu beanstanden sei. Hier war festgestellt worden, dass die Satzungsänderung rechtswidrig war. Die Parteijugendverbände stellten allerdings in Frage, ob die JD/JL tatsächlich die in der Satzung des RPJ vorgeschriebene Mindestzahl von 1500 Mitgliedern haben. Ein von den JD/JL vorgelegtes Testat eines Notars reichte den Parteijugendverbänden nicht aus. Ein von ihnen benannter Notar muss nun erneut feststellen, dass die JD/JL mehr als 1500 Mitglieder haben.